Der Breuberg-Bund
Historische Vereinigung zur Erforschung des Odenwaldes und seiner Randlandschaften
Die „Neustädter Tagung" und die Kurztagung
Die wissenschaftliche Erforschung des Odenwaldraumes und seiner
Randlandschaften bestimmt auch die anderen Aktivitäten des
Breuberg-Bundes. So
findet regelmäßig jährlich eine
Kurztagung
an wechselnden Orten des Odenwaldes am Sonntag nach Pfingsten und
eine dreitägige Tagung im Herbst, die „Neustädter
Tagung“, mit Vorträgen, Ausstellungen, Kurzexkursionen und
Ganztagesfahrten statt. Diese
Veranstaltungen vermitteln für jedermann bei freiem Eintritt neue
Forschungsergebnisse in Referaten sowie bei Besichtigungen und geben
die Möglichkeit zu einem ausführlichen Gedankenaustausch.
In
dieser Form der Tätigkeit sieht der Breuberg-Bund ebenfalls seine
Aufgabe im Rahmen der Erwachsenenbildungsarbeit.
Sie wurde in den Anfangsjahren seines Bestehens in
Volkshochschulform von Mitarbeitern des Breuberg-Bundes im damaligen
Kreis Erbach betrieben und umfasste Kurse in den verschiedensten
Fachrichtungen. Es
waren die ersten Versuche in dieser Richtung im Odenwald nach dem 2.
Weltkrieg überhaupt. Heute
ist an ihre Stelle, außer den Tagungen und Veröffentlichungen,
noch ein Vortrags-, Führungs- und Beratungsdienst getreten, der
gern und oft aus den unterschiedlichsten Gründen, z. B.
Veranstaltungen und Exkursionen von wissenschaftlichen Institutionen
ebenso wie von Vereinen und Volkshochschulen, für Examensarbeiten
und Dissertationen bis hin zu Fragen von Einzelinteressenten,
benutzt wird.